Hundezone Wienflusspromenade

Eine Hundezone ohne Wiese und Zaun?
Wir erzählen warum man uns hier trotzdem antreffen kann! 

Um ehrlich zu sein verdient dieser Ort das Wort „Hundezone“ gar nicht. Es ist lediglich ein Bereich im Wiener Stadtpark in dem Hunde frei laufen dürfen. Die Beschilderung des Stadtparks haben wir bis heute nicht verstanden. Je nachdem, welchen Eingang man erwischt, sieht man entweder Hundeverbotstafeln, Leinenpflichthinweise und Tafeln auf denen steht, dass Hunde von den Grünflächen fernzuhalten sind. Ziemlich verwirrend! Es ist auf jeden Fall erlaubt mit dem angeleinten Hund durch den Stadtpark (in die Hundezone) zu spazieren.

In der Hundezone darf der Hund dann endlich von der Leine! Aber Vorsicht, es gibt keine richtige Einzäunung. Die Hunde können immer wieder bei verschiedenen Stiegenaufgängen zurück in den Stadtpark oder im schlimmsten Fall sogar auf die Straße (Ausgang U-Bahn-Station Stadtpark) laufen! Der Rückruf sollte also sitzen. Tobi hat sehr schnell kapiert, wo er bleiben darf und zum Glück vergessen, dass der Ententeich nur einige Meter von ihm entfernt ist. Weiters ist zu beachten, dass die Flächen vor allem im Sommer gelegentlich verunreinigt sind (Müll, Glasscherben). Die Mitarbeiter des zuständigen Magistrats gehen allerdings täglich durch den ganzen Park und entsorgen den Müll.

Hier gibt es weder eine Einzäunung noch eine Wiesenfläche.
Eigentlich ziemlich langweilig für Hunde oder?

Wir haben diese Hundezone für die ersten Versuche des Apportierens genutzt. Wenn man auf andere Hunde trifft, dann sind Begegnungen meistens kurz weil viele Besitzer einfach nur mit ihren Hunden durchgehen aber sich hier nicht länger aufhalten. Wir schon! Sind keine Hunde in Sicht können wir den Dummy oder das Spielzeug aus der Tasche holen. Sollte während dem Spiel oder Training doch ein fremder Hund kommen, sieht man ihn in der Regel schon sehr gut aus der Ferne und kann abbrechen.

Zum Aufwärmen sind wir immer ein paar Runden im Stadtpark gegangen. Hier ist je nach Wetter und Tageszeit mehr oder weniger los. Es gibt einen großen Teich mit vielen Enten, die Tobi gern beobachtet. Am Anfang war ruhiges Vorbeigehen eine kleine Herausforderung, aber so konnten wir bei diesen Spaziergängen nicht nur den Apport sondern auch die Leinenführigkeit unter großer Ablenkung üben. Die Hundezone erreicht man dann über zwei Stiegenabgänge. Im Prinzip ist die ganze Hundezone ein langer gerade Streifen. Dies hat Tobi sehr dabei geholfen, auf einer geraden Lauflinie Richtung Spielzeug / Dummy zu bleiben. Begonnen haben wir zuerst mit Spielzeug und danach mit dem Futterdummy. Wie wir die ersten Übungen des Apportieren genau durchgeführt haben werden wir in einem kommenden Beitrag erzählen.

Fazit

Die Hundezone Wienflusspromenade eignet sich in unseren Augen ideal für die Mittagspause vieler Bürohunde in der Umgebung oder als letzte Gassirunde am Abend. Durch den geringen Hundeverkehr ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man bei einem Besuch Ball- oder Suchspiele machen kann ohne andere dabei zu stören. Trotz direkt angrenzenden U-Bahn und Straßenbahnstationen würden wir nicht extra für einen Besuch öffentlich hin fahren – dafür bietet sie wirklich zu wenig.

 

Positiv

Negativ

zentraler Standort für Freilauf kein Zaun
wenig Ablenkung für Übungen keine Wiesenfläche
wenige Hunde gelegentlich Müll
öffentliche Anbindung kein Wasserbrunnen

 

Kennt ihr diese Hundezone? Wie hat sie euch gefallen?

 

2 Kommentare bei „Hundezone Wienflusspromenade“

  1. Ich kenne diese Hundezone und finde, dass ihr sie mit dem Beitrag perfekt beschrieben habt! Positive und negative Eigenschaften sind super zusammengefasst. Danke dafür ❤️

    1. Danke für das nette Feedback!
      Vielleicht läuft man sich dort einmal über den Weg 🙂
      Lg

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