Feiertage mit Hund – Weihnachten und Silvester 2018

Warum und wie wir die Feiertage mit vier Hunden verbracht haben

 

Tiere gehören bei unseren Familien einfach dazu, deshalb war es auch kein Problem, dass wir wieder einen Hundegast aus Wien mitgebracht haben. Auf die kleine Münstlerländer Hündin Afra haben wir schon vor Tobis Zeit aufgepasst. Meistens über Weihnachten und Ostern. Auch dieses Jahr war sie zu Weihnachten wieder mit uns unterwegs! Sie kennt also schon unsere beiden Familien, die unterschiedlichen Häuser und Wohnungen und natürlich auch die anderen Hunde. Da gibt es nämlich noch die zwei Rüden namens Janosch und Filou in Felix Familie. Wir wollen euch kurz erzählen, wie das Weihnachtsfest bei uns am 24. Dezember so abläuft damit es für die Hunde nicht zu aufregend aber auch nicht zu langweilig wird.

 

Vorbereitungen

Damit alles ganz entspannt abläuft, hat jeder Hund seinen Rückzugsort im Haus. Tobi schläft zum Beispiel immer bei uns im Zimmer, Afra liegt lieber im Wohnzimmer und die anderen beiden Hunde auf ihren Schlafplätzen. Man kann ganz gut beobachten, wie sie sich zurückziehen, wenn es ihnen zu viel wird. Wobei Tobi und Filou vor allem am Vormittag nur am spielen sind. Wenn vier Hunde im Haus sind werden die Fütterungszeiten auch so abgestimmt, dass alle gleichzeitig fressen. Wichtig ist auch, dass jeder Hund seinen eigenen „Fressplatz“ hat um stresslos sein Futter genießen zu können.

 

24. Dezember

Mittags gehen wir alle gemeinsam immer eine große Runde im Wald spazieren. Da sind wir mindestens zwei Stunden unterwegs. Wenn wir zurückkommen, gehen die Hunde meistens schlafen und kommen erst wieder zu uns, wenn wir vorm Christbaum singen. Apropos Christbaum, dieses Jahr haben Tobi und Filou auch im Haus so viel gespielt, dass wir den Christbaum kurzer Hand etwas erhöht aufgestellt haben damit keine von den wertvollen Christbaumkugeln kaputt geht! Durch diesen „Trick“ is dieses Jahr ist keine einzige Christbaumkugel durch wackelnde Ruten zerstört worden! Neben schönen Kugeln ist unser Christbaum immer mit echten Kerzen und Sternwerfen geschmückt. Tobi unser kleiner Angsthase fürchtet sich jedes Jahr ein bisschen davor und bleibt so lange im Hintergrund, bis wir das Licht wieder anschalten. Vielleicht gefällt ihm aber auch nur unser Gesang nicht 😛

 

25. Dezember 

Der 25. Dezember ist bei uns zum ausschlafen und entspannen da. Heißt, es gibt keine große Familienfeier sondern der Tag gehört mehr oder weniger nur den Hunden! Lange Spaziergänge, Spiele und bei Weihnachtsfilmen ganz viel Kuscheln – das ist unser Programm am Christtag. Dieses Jahr hatten wir den allerschönsten Himmel bei unserm Abendspaziergang auf einem kleinen Hügel. Dort lag sogar noch ein Hauch an Schnee – ein richtig romantischer Spaziergang. Tobi hatte sehr viel Spaß und hat einige Fährten aufgenommen. Wir haben gleich geübt, ihn drauf zu schicken und wieder abzurufen. Das hat super funktioniert 🙂

26. Dezember

Am 26. Dezember findet traditionell auch immer die Pferdeweihe statt und deshalb gehts in der Früh erst einmal in den Stall um Tobis „großen Bruder“ Jac besuchen. Tobi ist total gerne mit im Stall, wir müssen nur aufpassen, dass er nicht ständig Pferdemist frisst! Danach steht für uns jedes Jahr eine große Familienfeier an. Jedes Jahr um die gleiche Uhrzeit und im gleichen Restaurant treffen wir uns mit ca. 30 Verwandten. Tobi und Afra sind beide mitgenommen, sie kennen das Prozedere schon. Sie sind beide total ruhig und zwischen den verschiedenen Gängen gehen wir an die frische Luft und in den Wald hinter dem Gasthaus. Eine super Ruheübung unter großer Ablenkung. Alle Familienmitglieder sind auch schon darauf getrimmt, die Hunde nur zu streicheln wenn sie ruhig sind und sie nicht mit hoher Stimme nervös zu machen oder zu füttern.

Beide Hunde waren sehr brav und sind bei der Autofahrt zurück nach Wien sofort eingeschlafen und haben sich von den vielen Eindrücken erholt. In der Nacht haben beide sehr lebhaft geträumt … sie mussten anscheinend einiges verarbeiten.

 

31. Dezember

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, haben wir zu Silvester einige Freunde eingeladen. Wir haben zusammen gegessen und gefeiert. An diesem Abend waren auch vier Hunde im Haus. Allerdings war statt Filou die schwarze Hündin Jozey hier. Dieses Jahr haben wir Tobi ein Beruhigungsmittel gegeben, damit seine Angst nicht schlimmer wird. In einem eigenen Blogbeitrag könnt ihr in Kürze unseren Erfahrungsbericht nachlesen. Zu Mittag waren wir eine große Runde im Wald spazieren, natürlich nur an der Leine! Danach haben wir die Hunde nur mehr unter Aufsicht in den Garten gelassen. Um Mitternacht haben wir ganz laut Musik aufgedreht und davor schon alle Fenster bei denen es möglich war abgedunkelt. Bei uns in Graz wurde dieses Jahr wirklich wenig geschossen! Es ist erst kurz vor Mitternacht so richtig losgegangen und hat auch nicht lange angedauert. Das war wirklich super für die Hunde!

 

Wie waren eure Feiertage? Anstrengend oder entspannend?
Gibt es noch andere Hunde die sich vor den Kerzen am Christbaum gruseln?

 

 

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